Möbelmontage: Häufige Fehler beim Aufbau vermeiden

Neue Möbel aufzubauen klingt nach einer Sache von einer Stunde – bis plötzlich eine Schraube übrig ist, ein Teil verkehrt herum sitzt oder der Schrank wackelt, obwohl alles laut Anleitung verbaut wurde. Ein paar typische Fehler lassen sich mit etwas Vorbereitung leicht vermeiden.
Der häufigste Fehler: Ohne Überblick starten
Wer sofort mit dem Zusammenschrauben beginnt, statt zuerst alle Teile und Beschläge mit der Stückliste abzugleichen, bemerkt einen fehlenden Dübel oft erst, wenn das Möbelstück schon halb aufgebaut ist. Ein kurzer Check vorab spart später deutlich mehr Zeit als er kostet.
Schrauben zu früh festziehen
Werden Verbindungen sofort komplett festgezogen, lassen sich Verzüge im Korpus später kaum noch ausgleichen. Erfahrene Monteure ziehen Schrauben zunächst nur handfest an, richten das gesamte Möbelstück rechtwinklig aus und ziehen erst danach alles final fest.
Die Wandbefestigung wird übersehen
Gerade hohe Schränke und Regale kippen ohne Kippschutz schneller, als viele denken – ein Grund, warum Hersteller diese Sicherung grundsätzlich mitliefern. Besonders in Haushalten mit Kindern ist die Befestigung an der Wand kein optionaler Schritt, sondern eine wichtige Sicherheitsmaßnahme.
Falsches Werkzeug verwendet
Der mitgelieferte Inbusschlüssel reicht für einzelne Möbelstücke, ist bei größeren Aufbauten mit vielen Schrauben aber unbequem und langsam. Ein Akkuschrauber mit passendem Drehmomentbegrenzer beschleunigt die Montage erheblich und verhindert gleichzeitig überdrehte Schraubenköpfe in Spanplatten.
Wann sich professionelle Montage lohnt
Bei einzelnen kleinen Möbeln ist der Selbstaufbau meist unproblematisch. Bei mehreren Schränken auf einmal, sperrigen Küchenmöbeln oder wenn schlicht die Zeit fehlt, sorgt eine professionelle Montage dafür, dass alles gerade steht, sicher befestigt ist und nichts nachträglich korrigiert werden muss.
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